Unsere Vision für Deutschland

Unser Traum ist, dass es in allen Generationen, sozialen Schichten, Gruppen und Nationalitäten in Deutschland Gemeinschaften von gehorsamen Jüngern Jesu gibt, die sich selber multiplizieren, das Evangelium mit dem Wort Gottes und ihrem Leben bezeugen, sodass einzelne Menschen und ihr soziales Umfeld im Sinne Gottes positiv verändert werden.

Natürlich braucht diese Vision einige Erklärungen:

Es gibt in allen Generationen, sozialen Schichten, Gruppen und Nationalitäten in Deutschland

Im ersten Abschnitt unserer Vision haben wir festgehalten, wen wir alles in Deutschland mit dem Evangelium erreichen möchten. Es geht uns um alle Generationen (Kinder, Jugendliche, Jungerwachsene, Erwachsene). Dabei spielt es für uns keine Rolle, aus welcher sozialen Schicht die Menschen kommen (arm, Mittelstand, reich), welchen Interessengruppen (Schützenverein, Feuerwehr, Fußball, Karneval, Nähkurs, usw.), welchen religiösen Gruppen (Kirchen, Esoterik, Humanismus, Islam, usw.) sie angehören oder zu welcher Nationalität sie gehören. Wir möchten ALLE in Deutschland lebenden Menschen mit dem Evangelium erreichen.

Gemeinschaften von gehorsamen Jüngern Jesu.

Unser Anliegen ist es nicht, dass einzelne Menschen zum christlichen Glauben „bekehrt“ werden, sondern das Gemeinschaften von gehorsame Jünger Jesu entstehen, die konsequent ihren Glauben ausleben. Unter den Gemeinschaften verstehen wir z.B., dass komplette Hausgemeinschaften, Familien, Freundeskreise oder gemeinsame Interessengruppen zum Glauben an Jesus finden.

Diese Gemeinschaften multiplizieren sich selber, bezeugen das Evangelium mit dem Wort Gottes und ihrem Leben, sodass einzelne Menschen und ihr soziales Umfeld in Gottes Sinne positiv verändert werden.

Diese Gemeinschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst multiplizieren. Das bedeutet: Sie fangen selbstständig an, neue Gemeinschaften mit dem Evangelium zu erreichen, indem sie das Evangelium durch das Wort Gottes hineintragen und mit den neuen Gemeinschaften einen Entdeckerbibelkreis starten. Unser Wunsch ist es, dass die neuen Gemeinschaften dann durch selbstständige Entdeckungen im Wort Gottes zu gehorsamen Jüngern Jesu werden und durch ihren Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber ihr Leben und das soziale Umfeld im Sinne Gottes verändern.

Diese Vision kann man nicht alleine erreichen. Deshalb brauchen wir dich. Wir wollen gemeinsam für die Vision Gottes brennen und sie umsetzen. Aus diesem Grund gibt es dieses Praxisheft. Wir möchten dir gerne helfen, dass du in der Region, in der du jetzt lebst, anfängst, diese große Vision umzusetzen.

Wir möchten dich gerne dabei unterstützen. Wir bieten an, dich zu coachen, zu trainieren und dir zu helfen, dich mit anderen zu vernetzen. So kann die große Vision in die Tat umgesetzt werden, damit ALLE Menschen in Deutschland mit dem Evangelium erreicht werden.

Uns ist bewusst, dass wir größer denken, als es unseren eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entspricht. Aber wir haben den Glauben, dass Gott viel größer denkt als wir und sich innig eine Bewegung in Deutschland wünscht.

Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag, Menschen aus allen Völkern zu seinen Jüngern zu machen:

Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt. «
Matthäus 28,18-20

Wenn er ihnen dies aufträgt, können wir davon ausgehen: Er hat ihnen auch beigebracht, wie sie diesen Auftrag erfüllen können.

Dieser Auftrag Jesu gilt auch uns. Wir verfolgen keine Methode, sondern wollen die gleiche Strategie benutzen, die Jesus seinen Jüngern beigebracht hat. Erst den 12 Jüngern, dann den 72. An mehreren Stellen beschreiben die Evangelisten diese Vorgehensweise, so in Matthäus 10, Lukas 9 und Lukas 10. Diesen Auftrag wollen wir im Praxisheft gemeinsam durchgehen.

Danach bestimmte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger und schickte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, die er später selbst aufsuchen wollte. Er sagte zu ihnen: »Die Ernte ist groß, doch es sind nur wenig Arbeiter da. Bittet deshalb den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt. Geht nun! Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Sandalen. Haltet euch unterwegs nicht mit langen Begrüßungen auf.
Wenn ihr ein Haus betretet, sagt als Erstes: ›Friede sei mit diesem Haus! ‹ Wenn dort jemand bereit ist, den Frieden zu empfangen, den ihr bringt, wird der Frieden auf ihm bleiben; wenn aber nicht, wird der Frieden zu euch zurückkehren. Bleibt in dem Haus, in dem man euch aufnimmt. Esst und trinkt, was man euch dort gibt; denn wer arbeitet, hat Anrecht auf seinen Lohn. Geht nicht von Haus zu Haus, um eine andere Unterkunft zu suchen.
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, dann esst, was man euch anbietet. Heilt die Kranken, die dort sind, und verkündet den Bewohnern der Stadt: ›Das Reich Gottes ist zu euch gekommen. ‹ Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und man euch nicht aufnimmt, dann geht durch ihre Straßen und ruft: ›Selbst den Staub, der sich in eurer Stadt an unsere Füße geheftet hat, wischen wir ab, damit ihr gewarnt seid. Aber das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist gekommen. ‹
Lukas 10,1-11